Roberta Vidic

(1987* Gorizia, Italien) stammt aus buntem Familienkreis mit italienisch-slawisch-österreichisch-jüdischen Würzeln und erhielt im Alter von fünf Jahren ihren ersten Harfenunterricht. 2004 wechselte sie zum Jacopo-Tomadini-Konservatorium Udine, wo sie noch siebzehnjährig den italienischen Diplomstudiengang abschloss. Anschließend setzte sie ihr Sudium in der Klasse von Prof. Cristina Bianchi an der Münchner Musikhochschule fort, das sie im Februar 2011 abschloss. Im Juni 2010 wurde sie in Studiengang Komposition/ Musiktheorie an der Hamburger Musikhochschule bei Prof. Reinhard Bahr aufgenommen. Regelmäßige Fortbildung führte sie seit 2001 zu Harfenisten wie Cristina Bianchi und Fabrice Pierre, seit 2008 zu Marie-Pierre Langlamet.

Die mehrfache Preisträgerin tritt als Solistin und Kammermusikerin in Italien, Frankreich und Deutschland auf. Orchestertätigkeit absolvierte sie mit verschiedenen Ensemble in Saalen wie Herkulessaal der Residenz, Münchner und Luxemburgischer Philharmonie und als erste Harfe des Niederländischen Nationaljugendorchester ua. in Concertgebouw Amsterdam, Queen Elizabeth Hall Amsterdam, De Doelen Rotterdam. 2006 gab sie ihr Debut mit Orchester im Haupttheater Udine. In Bayern wird sie im April 2011 mit Parish-Alvars´ Concertino op. 34 im Rahmen der „Reihe „Junge Künstler“ der Bad Reichenhaller Kammerphilharmonie auftreten. Seminare und Symposien in musiktheoretischem und aufführungspraktischem Bereich besuchte sie an Institutionen in Wien, München, Würzburg, Hamburg, Basel, Bern, Nizza. Die junge Musikerin arbeitet gerne mit Komponisten zusammen, wirkte bereits in mehreren Uraufführungen von Werken für Solo oder Ensemble und führt eigene Werke und Bearbeitungen auf.

Roberta Vidic entwickelt das Konzept für „der schöne Irrtum“.


Roberta Vidic

Konzert am 2. April 2011