„Aus dem Leben eines Diplomaten“
Dr. Stephan Keller trat nach seinem Jurastudium 1977 in den Diplomatischen Dienst ein. Seine Auslands-Stationen waren Tansania, Frankreich, Italien, Griechenland und Genf. Dann folgten Saudi-Arabien, der Sudan und die Elfenbeinküste, wo er bis zu seinem Ruhestand 2011 als Botschafter die Bundesrepublik repräsentiert hat. Hier ist Keller nur knapp einem Angriff entkommen. „Das waren damals unruhige Zeiten mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen und einem Machtkampf zwischen zwei Lagern“, wie der Diplomat berichtet. Keller wird von seinem Werdegang und seiner diplomatischen Arbeit erzählen und sich Ihren Fragen stellen.
Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 5. März 2026 um 19 Uhr in der Gaststätte Alter Wirt in der Dorfstraße in Obermenzing statt. Zum Essen können Sie schon früher kommen, es ist ab 18.30 Uhr in der Jagdstube reserviert.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Gäste sind herzlich willkommen.

Es ist nicht einfach, den begehrten Weg eines Diplomaten einzuschlagen. Das Auswärtige Amt praktiziert anspruchsvolle Aufnahmetests für den diplomatischen Dienst. In einem mehrstufigen Verfahren wird Fachwissen zu politischen Themen, zu Wirtschaft, zu sozialen und kulturellen Fragen der Gegenwart und sowie zum Völkerrecht abgefragt. Von den Bewerberinnen und Bewerber werden eine überdurchschnittliche intellektuelle Leistungsfähigkeit, ein ausgeprägtes politisches Verständnis und vor allem hervorragende Sprachkenntnisse in Englisch und mindestens einer weiteren Amtssprache der Vereinten Nationen gefordert. Ebenso uneingeschränkte Versetzungsbereitschaft als Grundvoraussetzung für ein Berufsleben in fortdauernder Bewegung, denn die diplomatische Präsenz umfasst unzählige Botschaften und Konsulate, im Inland wie im Ausland.
